Gemeinsam für unsere Ozeane
Kopenhagen. Im Januar reiste der Ergänzungsstundenkurs Erasmus der 9. und 10. Klassen umweltfreundlich mit dem Zug nach Kopenhagen, um an dem Projekt "Gemeinsam für unsere Ozeane" zu arbeiten. Bereits im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Bedrohungen der Meere durch Plastikverschmutzung und Überfischung auseinandergesetzt.
In Kopenhagen standen der Besuch zahlreicher Sehenswürdigkeiten, darunter der Hafen und Schloss Amalienborg, sowie das Kennenlernen der nachhaltigen Lebensweise der Dänen auf dem Programm. Die umweltbewusste Stadtplanung und der ressourcenschonende Konsum hinterließen dabei bleibenden Eindruck.
An den folgenden Tagen fand ein Austausch mit der Partnerschule in Greve statt. Dort beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit der Erderwärmung und ihren Auswirkungen auf die Ostsee. Sie erhielten in der dänischen Schule einen Vortrag zum Thema Küstenschutz. In gemeinsamen Diskussionen mit den dänischen Schülerinnen und Schülern wurden mögliche Lösungen erarbeitet und Erfahrungen zu Umweltprojekten ausgetauscht. Dabei wurde die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit beim Schutz der Meere besonders deutlich.
Höhepunkte der Reise warn der Besuch des Wikingermuseums in Roskilde. Dort konnten gut erhaltene Schiffswracks aus der Wikingerzeit bestaunt und Wissenswertes über die Seefahrt und das Leben der Wikinger vermittelt werden. Am nächsten Tag besuchten sie die nahegelegenen Dünen, um sich ein Bild von den natürlichen Schutzmechanismen der Küste zu machen. Zum Abschluss der Reise stand ein Besuch im Aquarium "Den Blå Planet" auf dem Programm, das spannende Einblicke in die Unterwasserwelt bot und die Bedeutung des Schutzes der Meeresbewohner verdeutlichte.
Auch kulinarisch wurde auf Nachhaltigkeit gesetzt, indem bewusst ausgewählter, nachhaltig gefangener Fisch serviert wurde. Die Kursfahrt erwies sich als wertvolle Erfahrung, die die Teilnehmenden für den Meeres- und Umweltschutz sensibilisierte. Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen kehrten sie zurück, motiviert, sich weiterhin aktiv für den Schutz der Ozeane einzusetzen.
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